Mühlwegfest 2025

Die Silzer Schneckepost berichtet darüber in der Ausgabe 4/2025:

Mit Summerworschd zum Mühlwegfest

Was für eine schöne Stimmung! Als die Gäste am 28. Juni abends in den Mühlweg kamen, fanden sie weiß gedeckte Biertische, sommerlichen Blumenschmuck und dezente Lichterketten zwischen den Bäumen; vorbereitet von Helferinnen und Helfern aus dem einladenden Bürgerverein zum 1. Mühlwegfest.

„Dass des so schee schattig ist“, freuten sich viele, die bei 30 Grad unter den alten Birken Platz fanden. „Willst ä Stick Pizza fer uff de Weg?“ bot eine Hobbybäckerin den Ankommenden ihr ofenwarmes Prachtstück an.

Was gekühlt werden musste, blieb auch ohne Kühlschrank auf Temperatur: Kühlmatten, Kühltaschen, sogar Kühlkoffer auf Rollen hielten die kulinarischen Schätze in Form. Alle hatten etwas mitgebracht (natürlich zu viel) und von Anfang an reichten sie ihre Spezialitäten zum Probieren herum:

von Pfannkuchenröllchen mit Frischkäsefüllung über Champignon-Lauch-Quiche bis hin zu Summerworschd (Salami) zu frisch gebackenem Sauerteigbrot. Sehr gut kamen auch die vor Ort gebackenen Flammkuchen an, aus dem Ofen von Elke und Walter Mandery. Und „fer hinnenooch“was Süßes: hauseigener Kuchen und Himbeeren aus dem Garten.

Wein wurde stilecht in mitgebrachten Kelchen ausgeschenkt oder auch als Schorle in leicht flexiblen Pappbechern. Bier gab’s frisch aus dem Party-Fass oder gleich aus der Flasche.

„Echt eine gute Idee, dieses Fest“, waren sich die rund 70 Silzerinnen und Silzer einig, die besonders die Gelegenheit schätzten, mal wieder richtig schön miteinander zu verzehle. Einige hatten neue Nachbarn mitgebracht, die so einfach besser in der Dorfgemeinschaft angekommen sind.

Auch die Kinder hatten ihren Spaß, spielten Ball auf dem fahrzeugfreien Mühlweg, beobachteten die Pferde auf der benachbarten Koppel und rannten auf der Wiese um die Wette. Zwischendurch gab’s mal ein Haribo.

Wo tagsüber die Sonne vom Himmel runter heizte, stieg bald eine Mondsichel über dem Pfälzer Wald auf. Jetzt war es angenehm lau. „Romantisch“, „gemütlich“, „einfach schön“ – das meinten nicht nur die „Sesshaften“, die spät in der Nacht nach Hause gingen.

Da alle ihre Reste wieder mitnahmen und kaum Müll anfiel, hielten sich die Aufräumarbeiten in Grenzen. Alles in allem eine gute Idee, die alle miteinbezieht - ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

(sr)